Adventskalender nachhaltige Entwicklung 2009  


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Live-Chat mit WWF-Klimaexperte Patrick Hofstetter,

Am 15. Dezember haben Sie die Gelegenheit direkt mit dem WWF-Klimaexperte Dr. Patrick Hofstetter zu chatten, der in der Schweizer Delegation in Kopenhagen die Umweltorganisationen vertritt.  Herr Hofstetter wird «live» aus Kopenhagen berichten - über die Stimmung und konkreten Zwischenergebnisse. Bis dahin laufen die Verhandlungen auf Delegiertenebene. Dann werden die ersten von über 100 Ministern und Staatschefs erwartet, mit denen am 16.12. die sogenannte Ministerrunde beginnt. Die offizielle Schweiz wird durch Bundesrat Leuenberger vertreten, der am 16.12 per Zug nach Kopenhagen fährt. 

Wir sammeln die Fragen bis am 14.12. Sie können auch am 15.12. von 11 bis 12 Uhr «live» mitchatten und aktuelle Fragen stellen.

Wir bitten um Verständnis, dass Patrick Hofstetter aus Zeitgründen nicht alle Fragen beantworten kann. 


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Als Stimmungsbild aus Kopenhagen hier einige Bilder von WWF-Deutschland. (Bilder von WWF Deutschland) Falls Sie kein Bild sehen, klicken Sie hier.

Live Chat: You are also welcome to ask questions in English!





Tania Schellenberg:


Wie haben Sie die Rolle der Schweizer Delegation erlebt? Kann ein Land dieser Grösse an einer internationalen Konferenz überhaupt eine wirksame Rolle spielen?


Eva Sigrist:


Haben sich solche Konferenzen verändert, seit es das Web 2.0 gibt? Beeinflusst es ihren Arbeitsstil?


Marie:


Hat man das sog. Climate Gate wahrgenommen in Kopenhagen?


Anna Sigrist:


Glauben Sie die Schweiz gehört zu den Gewinnern oder Verlierern des Klimawandels?


Marianne Münster:


Haben Sie in Kopenhagen eigentlich ein Stimmrecht? Geht das nach Anzahl Einwohnern, oder haben alle Länder das gleiche Gewicht?


KlimaBeobachter:


Was macht eigentlich die "Environmental Integrity Group" in der sich die Schweiz mit Mexico und Süd Korea alliiert hat?


Eva aus Zürich:


Morgen fährt Moritz Leuenberger nach Kopenhagen? Haben Sie eine Botschaft für Ihn? Denken Sie, dass die offzielle Schweizer Delegation etwas bewegen kann?


Franziska Siegrist:


Warum wird über eine prozentuale Reduktion des Treibhausgasausstosses debatiert (wer jetzt viel ausstösst, darf auch in Zukunft noch relativ viel ausstossen)? Gerechter wäre doch 1t CO2 pro Kopf der Bevölkerung und Jahr. Was ist Ihre Meinung dazu?


Julie aus Basel:


Denken Sie, dass eher die Chinesen oder die Amerikaner am Schluss das Sagen haben werden?


Claudia Bond:


Könnte man nicht einfach die Förderung von Kohle/Erdöl/Erdgas weltweit sukzessive begrenzen (jedes Jahr minus 2% und die Förderung von Oelsand ganz verbieten), um die CO2-Emissionen zu reduzieren.


Alex:


Können Sie uns etwas zur Stimmung ausserhalb der Konferenzräume erzählen?


Julie aus Basel:


Warum hört man eigentlich nie etwas von den arabischen Staaten? Werden diese im neuen Abkommen eingebunden? Die tragen ja auch gewissemasen eine "historische Schuld".


Sandra aus Zürich:


Wie gut arbeiten die Umweltorganisationen zusammen? Konkurrenz? Friede, Freude, ...


Mike aus Hamburg:


Wie sind Sie eigentlich nach Kopenhagen gereist? Können solche Konferenzen nachhaltig sein?


Moderation:


Die Zeit ist schon fast um. Sie haben bestimmt noch viel zu tun heute. Besten Dank nochmals für die Zeit die Sie sich genommen haben und die vielen spannenden Antworten. Danke und VIEL ERFOLG in der Schlussrunde!


Simone aus Uster:


Im Tagesanzeiger steht heute, die Schweizer Klimapolitik sei nicht mehr vorbildlich. Wie sehen Sie das?


Markus:


Was ist Ihre Einschätzung: Wird es zu einem erfolgreichen und verbindlichen Abschluss der Verhandlungen kommen?


Tinu aus Bern:


Sind die Dänen wirklich so fortschrittlich?


Valerie aus Bern:


Herr Hofstetter, denken Sie dass Wirtschaftswachstum und ein hoher Lebensstandart mit einer signifikanten CO2-Reduktion vereinbar sind?


Tania Schellenberg:


Gibt es auch Dinge in Copenhagen über die man Lachen kann? Eine Aktion die ihnen besonders gefallen hat?


Katja:


Auf Spiegel online war zu lesen, in Kopenhagen herrsche das pure Chaos, weil 45000 Besucher da sind, aber nur Platz für 15000. Was merkt man davon?


Angela Halle, Wil:


Dear Mr Hofstetter Indian newspapers have been intensely commenting that "emerging economies take commitments to reduce emissions as equals regardless of historical responsibility", or "African group are frustrated with how industrialized countires were playing the game", and so on. What do you think about this "conflict" ?


Peter Müller:


Trotz Dänen nur auf dem 17. Rang: Haben Sie in der Stadt oder an der Konferenz etwas aus dem Bereich Klimaschutz konkret gesehen, was Sie vorher nicht kannten? was vielleicht sogar Hoffnung macht?


Andrea Kienast:


Haben Sie auch Neues gelernt in Kopenhagen? oder geht es nur noch um die Politik?


Katja:


Würden Sie die Schuld an dem Chaos mit den vielen Leuten auch den dänischen Organisatoren geben? Oder ist die Veranstaltung einfach zu gross?


Tania Schellenberg:


Bei der Eröffnungsfeier wurde die Geschichte eines Mädchens gezeigt, dass aus einem Albtraum erwacht und dann auch einen Appell an die Politiker macht? Was halten Sie davon? Wie gehen Sie selbst damit um, die Kinder zu informieren und doch nicht zu verängstigen?


Christina:


Werden Sie Moritz Leuenberger treffen in Kopenhagen? Haben Sie ein Gespräch vereinbart?


Simone aus Uster:


Im Tagesanzeiger steht heute, die Schweizer Klimapolitik sei nicht mehr vorbildlich. Wie sehen Sie das?


Andrea Kienast:


Haben Sie auch Neues gelernt in Kopenhagen? oder geht es nur noch um die Politik?